Pfarrer und Pfarrerinnen in der ELKI


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Die Heimat im Glauben

Heiner Bludau, Dekan der ELKI und Pfarrer der Evangelisch-Lutherischen Gemeinde Turin

Der christliche Glaube wird mir immer wichtiger. Als Jugendlicher auf der Suche nach dem Sinn des Lebens bin ich ihm begegnet – zunächst mit einiger Distanz. In Praxis (Maurerlehre) und Theorie (Studium) habe ich versucht, ihn auszuloten und bin am Ende geworden, was ich mir ursprünglich nie hätte vorstellen können: Pfarrer. Inzwischen ist der Glaube meine Heimat geworden, ursprünglich in Bayern, dann in Sachsen und jetzt in Italien, wo ich mit meiner Frau Annette lebe, während unsere beiden Töchter in Deutschland geblieben sind. Wir sind nach Turin gegangen, weil uns die Perspektive angesprochen hat, in einer italienischen Gemeinde zu leben und sie zu begleiten, die gerade erst gegründet worden war. Das tun wir weiterhin mit Freude, auch wenn mein Engagement für diese Gemeinde durch meine Wahl zum Dekan im Jahre 2014 leider ziemlich eingeschränkt ist.


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Die Botschaft eines menschenfreundlichen und lebensnahen Gottes

Johannes de Fallois, Pfarrer der Christlich-Protestantischen Gemeinde CCPM Mailand

Ich bin gerne Pfarrer in einer einladenden und fröhlichen Kirche, um dort Menschen die frohe Botschaft von Jesus Christus und einem menschenfreundlichen und lebensnahen Gott zu sagen. Mitten im Leben theologische Fragen zu stellen und Antworten ins Leben aktuell und persönlich zu „übersetzen“, ist eine starke Seite meines Arbeitens. In einer in Vielem verwöhnten und zu weiten Teilen entkirchlichten Großstadt wie Mailand ist das eine tägliche Herausforderung. Die Zusammenarbeit innerprotestantischer Ökumene und unsere „Versöhnte Verschiedenheit“ mit der katholischen Kirche erlebe ich in der Diaspora als bereichernd und beglückend. Ich will bestehende Wege fortführen und zusammen mit anderen ideenreich, kommunikationsfreudig und öffentlich zum Wohl der Gemeinde Zukunft und Gemeinde bauen. Musik in allen Formen und besonders die zahlreichen Konfirmandinnen und Konfirmanden in der Gemeinde liegen mir besonders am Herzen.


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Glaube bewegt, innerlich und nach außen

Aleksander Erniša, Pfarrer der Evangelisch-Lutherischen Gemeinde Triest

Für mich zählt vor allem der persönliche Glaube, der Glaube den man nicht sieht, aber umso mehr fühlt. Evangelisieren, predigen, das ist nicht so mein Ding. Wirklich wichtig für mich sind die Diakonie, das Mit-den-Menschen-Sein und das Handeln. Glaube ist etwas, was ich in meinem Leben in die Tat umsetze, was mich zum Tun drängt. Ich erwarte mir nichts für mich von meinem Glauben, aber mein Motto ist „faith makes it possible, not easy“, Glaube macht es möglich, nicht leicht. Und gerade weil ich an Gott, an Jesus Christus glaube, deshalb zählt für mich das Handeln, handeln aus dem Glauben heraus und getragen davon. Der Glaube bewegt, innerlich und auch nach außen. Auf Italienisch, la fede muove. Glaube bewegt. Das treibt mich an!


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(Zum)Anfassen und um die Ecke denken

Carsten Gerdes, Pfarrer der Evangelisch-Ökumenischen Gemeinde Ispra-Varese

Ich heiße Carsten Gerdes und bin bereits seit 30 Jahren Pastor. Wolfsburg, Soltau und jetzt (zusammen mit meiner Frau Magdalena) die Gemeinde Ispra-Varese – so lauten die bisherigen Stationen meines Pfarrerlebens. Ich möchte als Pastor ein Mensch zum Anfassen sein und einer, der selber auch mit anfasst bei den vielen Arbeiten in den Gemeinden, Häusern und Grundstücken. Pastor ist kein Titel, auf den ich Wert lege, aber sich einsetzen, andere im Blick haben, Sorge tragen, Lebensmöglichkeiten bereiten, eben die gute Weide suchen, sind Handlungen, die ich von einem Hirten erwarte. Und sonst bin ich gerne draußen unterwegs, suche Schätze, genieße die Natur und das Leben, kann mich für Fußball begeistern und liebe es, um die Ecke zu denken.

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Predigen, Seelsorge und mit Menschen zusammen sein

Magdalena Tiebel-Gerdes, Pfarrerin der Evangelisch-Ökumenischen Gemeinde Ispra-Varese

Ich bin Magdalena Tiebel-Gerdes. Seit fast zwei Jahren bin ich mit meinem Mann zusammen Pfarrerin am Lago Maggiore, in der Gemeinde Ispra -Varese. Wir sind sehr gerne hier, sowohl in der Gemeinde als auch in dieser wunderschönen Gegend. Einziger Wermutstropfen ist, dass unsere zwei Kinder weit weg wohnen und studieren.

Drei Tätigkeiten machen mir als Pfarrerin besonders viel Spaß: das ist predigen, Seelsorge und mit Menschen zusammen sein. Letztlich hängt das alles zusammen: wenn ich gerne von unserem Glauben und von dem Evangelium Jesu rede, dann gehören da Menschen mit dazu. Wenn ich diese frohe Botschaft in ihr Leben predige, dann entstehen daraus auch weitere Begegnungen und Gespräche. Ich habe das Ziel, Menschen Mut zu machen, zu glauben und auch, sie darin sprachfähig zu machen. Dieses Ziel zieht sich durch alle Generationen: Kinder und Jugendliche ebenso wie Erwachsene. Denn sie alle bilden die Gemeinde und ich wünsche mir, dass sie in ihr aktiv sind und begleite sie gerne dabei.


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Aus Leidenschaft mit Gott unterwegs

Annette Herrmann-Winter, Pfarrerin der Evangelisch-Lutherischen Gemeinde Florenz (Toskana, Emilia Romagna, Marken)

Pfarrerin bin ich aus Leidenschaft. Supervisorin ebenso. Früh habe ich erfahren, dass es mehr im Leben gibt als das, was ich gerade sehen kann. Gott ist für mich immer noch weiter als das, was mein Verstand zu fassen vermag. Ich bin ein Bewegungsmensch. Am liebsten mit Hündin Rike. Manches erschließt sich eher im Gehen. Lösungen finden wir nicht nur im Kopf. Mit Gott unterwegs sein, heißt für mich, auf Überraschungen gefasst sein. Und immer wieder: Grenzen sehen, akzeptieren, Festgefahrenes aus der Sackgasse führen, Neues ausprobieren. Etwas von dem sichtbar werden zu lassen, wer Gott ist und wie menschliches Leben in Verantwortung gemeint ist. Deshalb ist Kirche für mich politisch und braucht auch die Perspektive der Kirchenfernen. Als Clownin weiß ich, dass Scheitern zum Leben gehört und oft auch neue Blickrichtungen eröffnet. Mit Albert Schweitzer verbindet mich die Wertschätzung und der Respekt gegenüber allen Kreaturen.

„Ich bin Leben, das leben will,
inmitten von Leben, das leben will.“
(Albert Schweitzer)


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Wo evangelischer Pfarrer, wenn nicht in Südtirol?

Michael Jäger, Pfarrer der Evangelisch-Lutherischen Gemeinde Bozen

Meine erste Pfarrstelle war am Nordrand der bayrischen Alpen, Kochel am See, die dritte ist seit 2017 am südlichen Ausläufer der Alpen, in Bozen, – und ich glaube fast nicht, dass das Zufall ist. Ich bin schon gerne in den Bergen, Bewegung fällt mir leichter als Stillstand und neue Wege locken eher, als dass sie mich schrecken. Unter dieser Oberfläche eine starke Verwurzelung in Familie (verheiratet, 4 Kinder) und Glauben (aus Überzeugung ökumenisch gesinnter Protestant). In der Gemeinde sind mir sorgsam gestaltete Gottesdienste, ein vielfältiges Gemeindeleben, seelsorgerliche Zuwendung und diakonisches Handeln ein Anliegen, in der ELKI bislang Insieme, Jugendfreizeit (Foto) und Gemeindeakademie. Und übrigens, wo kann man trefflicher evangelischer Pfarrer sein als in Südtirol, wo Herdenschutz und Minderheitenschutz großgeschrieben werden?


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Das Glück Menschen zu begegnen

Michael Jonas, Pfarrer der Evangelisch-Lutherischen Gemeinde Rom

Zu meinen schönsten Erfahrungen als Pfarrer gehört es, den Menschen über Jahre hinweg immer wieder zu begegnen. In einer Zeit, in der das Zusammenleben – gerade in der Großstadt– immer kurzlebiger und unverbindlicher wird, ist es wertvoll, wenn die Kirche ein Ort ist, wo Menschen sich kennen und wahrgenommen werden. Evangelisch-Sein bedeutet für mich in Gemeinde und Ökumene die glasklare Herausstellung der Person Jesu Christi für den Glauben des Einzelnen wie das Heil der Welt, der gegenüber alles andere einen Schritt zurückzutreten hat: sei es die Kirche und ihre Ämter, sei es die religiöse und moralische Anstrengung des Menschen selbst. Wo es einem gelingt, Menschen diese im vollen Sinne heilsame Perspektive zu klarzumachen, und sie ihnen hilft, die Herausforderungen des Lebens anzugehen und zu bewältigen, ist das für mich immer wieder ein großes Glück. 


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Neugierig auf Leben, andere Menschen, Gottes Barmherzigkeit

Sabine Kluger, Pfarrerin der Evangelisch-Lutherischen Gemeinde Sizilien

Als gebürtige Stuttgarterin komme ich aus der Württembergischen Landeskirche und bin seit September 2019 Pfarrerin der ELKI in Sizilien. Meine katholische Herkunftsfamilie, eine (abgeschlossene) Krankenpflegeausbildung und drei Jahre ökumenischer Tätigkeit beim Nationalen Christenrat in Japan – das sind die Prägungen meines Lebens und Arbeitens.

Mich interessiert, wie Menschen unterschiedlicher Kulturen, Religionen und Konfessionen mit den großen Fragen des Seins umgehen. Was treibt sie an, was lässt sie Entscheidungen so und nicht anders treffen? Und was hilft ihnen angesichts von Leiden und Tod? Als Mensch und Pfarrerin ist mir wichtig, neugierig zu bleiben – auf das Leben, andere Menschen und Gottes Barmherzigkeit.


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Von der Tischlerei über die Bürgerbewegung in die Kirche

Martin Krautwurst, Pfarrer der Evangelisch-Lutherischen Gemeinde Meran

Ich bin 1969 in Jena geboren und war zunächst von Beruf Bau- und Möbeltischler. Die politischen Veränderungen durch die friedliche Revolution in der ehemaligen DDR, in der ich sehr engagiert in der Bürgerrechtsbewegung NEUES FORUM aktiv war, ermöglichten mir das Studium der Evangelischen Theologie an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena. Nach Studium und Vikariat war ich über 16 Jahre in der Kirchgemeinde Magdala im Weimarer Land tätig, ehe ich 2014, von der EKD entsandt, nach Meran in Südtirol wechselte. Ich bin mit Ulrike Krautwurst verheiratet und Vater von drei Töchtern. Meine Enkel Emil und Johann machen mich zum glücklichen Großvater. Ich liebe den Fußball, das Theater, Kinofilme, gutes Essen und gute Musik. Ich bin sehr gerne und mit viel Leidenschaft Pfarrer. Meine Ideen und Gaben setze ich gerne für die mir anvertrauten Gemeinden und ihre Menschen ein. Ich finde es spannend, Menschen in den unterschiedlichen Situationen ihres Lebens, zu begleiten. Gottes Liebe zu verkünden, gute Gemeinschaft zu ermöglichen und den Schatz des Glaubens für sich zu entdecken sind Schwerpunkte meiner Arbeit. 


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Die integrative Kraft des Evangeliums teilen

Elisabeth Kruse, Pfarrerin der Evangelisch-Lutherischen Gemeinden Genua und Sanremo

Mein Name ist Elisabeth Kruse. Ich bin gebürtig aus der Lüneburger Heide, habe aber mein gesamtes Berufsleben in Berlin verbracht – zuletzt als Beauftragte für interreligiösen Dialog und interkulturelle Arbeit im Kirchenkreis Neukölln.

Es war mein Wunsch, zum Ende meiner Laufbahn als Pfarrerin noch einmal zurück zu kehren zu den Wurzeln und mich auf die Feier des Gottesdienstes und die Lektüre der Heiligen Schrift zu konzentrieren – gemeinsam mit den beiden mir anvertrauten Gemeinden. Dass ich damit zugleich den lang gehegten Traum vom Pfarramt in Italien verwirklichen kann, ist ein besonderes Geschenk.

Auch hier bin ich, wie im interkulturellen Berlin, und doch ganz anders, mit unterschiedlichen Prägungen konfrontiert. Die integrative Kraft des Evangeliums und seine Qualität als Lebenshilfe, besonders seit Beginn der Corona-Krise, zu entdecken und zu teilen, ist eine große Freude.


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Gottesdienst, Diakonie und moderne Bibelarbeit

Georg Reider, Pfarrer der Evangelisch-Lutherischen Gemeinde Verona-Gardone

Ich bin in Südtirol geboren und aufgewachsen, habe in Brixen und Innsbruck Theologie studiert und 1990 an der Päpstlichen Universität Salesiana in Rom in Erziehungswissenschaften promoviert. Im Anschluss daran war ich Dozent für Religionsdidaktik und Spiritualität an der Philosophisch – Theologischen Hochschule in Brixen und Religionslehrer in Bozen. Nach zwanzig Jahren im katholischen Priesteramt und nach dreißig Jahren im Franziskanerorden, habe ich mich 2011 entschieden, der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Italien beizutreten. 2018 wurde ich auf der Synode der ELKI in Rom ordiniert. Von Januar bis August 2019 war ich Vertretungspfarrer in Venedig; seit 1. September 2019 bin ich Pfarrer der Gemeinde Verona-Gardone. Ich halte gut gestaltete Gottesdienste, diakonische Arbeit und aktuelle Formen der Bibelarbeit, als Ausdruck unserer lutherischen Identität, sehr wichtig für meine Gemeinde. Auf diesen Gebieten möchte ich mich vor allem engagieren. Sprachliche Vielfalt und ökumenische Vernetzung sind ein außerordentlicher Reichtum dieser Gemeinde. Ich freue mich, in diesen Bereichen weiterzuarbeiten.


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Aufgabe und Herausforderung und das Glück der Kultur

Helmut Schwalbe, Pfarrer der Evangelisch-Lutherischen Gemeinde Torre Annunziata

Aus dem Norden in den Süden: Aufgewachsen bin ich in Lübeck und habe später über dreißig Jahre in der Evangelischen Kirche von Westfalen gearbeitet, bevor ich im Vorruhestand die Möglichkeit bekam, in der ELKI den Aufbau einer Gemeinde in Apulien zu beginnen. Nach einer Zwischenzeit in Griechenland bin ich derzeit als Vakanzvertreter in Torre Annunziata am Golf von Neapel in einer rein italienisch-sprachigen Gemeinde tätig. Diese Gemeinde zu begleiten und den Menschen Anregungen zu geben, ihren Glauben zu stärken und lebendig zu halten, ist eine gute Aufgabe und manchmal eine Herausforderung. Im Zusammenhang der Arbeit auch Kultur und Geschichte dieser Region des Mittelmeerraums kennenzulernen, ist für mich beglückend.


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Grenzgänge in Ökumene, Kunst und Kirche

Johannes Sparsbrod, Pfarrer der Evangelisch-Lutherischen Gemeinde Venedig

In meinem Beruf fühle ich mich manchmal als Grenzgänger. Die Begegnung mit Menschen aus unterschiedlichen Kulturen, religiösen Überzeugungen und Identitäten ist mir Inspiration. Ich bin froh und dankbar, dass mich mein Weg im September 2019 in die lutherische Gemeinde Venedig geführt hat, die älteste lutherische Auslands-Gemeinde wie ein Briefwechsel mit Martin Luther zeigt. Ich schätze sehr, dass Christen aus aller Welt unser Gemeindeleben prägen. Ein Schwerpunkt meiner Arbeit ist seit vielen Jahren die Ökumene und der jüdisch-christliche Dialog. Themen, die seit vielen Jahrzehnten in Venedig besonders gelebt werden. Meine langjährigen Aufenthalte in Jerusalem, New York und Buenos Aires und meine Sprachkenntnisse bilden ein solides Fundament für diese Arbeit. Für mich ist die Zukunft des Christentums ökumenisch, über konfessionelle Grenzen hinaus Glauben konkret zu leben, um die Verantwortung für einander und für diese Welt wahrnehmen zu können. Sehen, Zuhören, Urteilen und Handel sind für mich Eigenschaften, die helfen über die eigenen Grenzen und Identitäten zu schauen. Wichtig ist mir dabei auch die Verbindung von Kunst und Kirche, die Kunst als neue Zugangsmöglichkeit zum Glauben.


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Sehen wir uns mal in Neapel?

Kirsten Thiele, Vizedekanin der ELKI und Pfarrerin der Evangelisch-Lutherischen Gemeinde Neapel

Ich heiße Kirsten Thiele und bin über Sardinien nach Neapel gekommen, wo ich seit 2014 Pfarrerin der Gemeinde bin. Ich lebe mit meinen beiden Kindern Luca und Sabrina, na ja, es sind eher Jugendliche mittlerweile. Seit meiner Ankunft in Neapel gab es zahlreiche Events, besonders fordernd war 2015 das 150 jährige Jubiläum der Kirche von Neapel, mit zahlreichen Veranstaltungen, und dann das ganze Jahr 2017. 

Wir fühlen uns alle drei zu Hause in Neapel, das uns schnell zur Heimat geworden ist.
Seit einigen Monaten (September 2019) bin ich nun auch noch Vizedekanin der ELKI, was meinen Aufgabenbereich noch einmal erweitert.
Ich bin begeisterte Leserin, alle möglichen Genres, und liebe es, zu schreiben.

Sehen wir uns mal in Neapel?

Gott behüte uns.