
In Verona wurden junge Aktivisten vom Lutherischen Weltbund unterstützt
Am letzten Wochenende trafen sich junge lutherische Aktivisten zusammen mit dem Umwelt-Netzwerk in der Kirchengemeinde von Verona, um mit Unterstützung des Lutherischen Weltbundes über Klimagerechtigkeit, Glauben und Nachhaltigkeit zu diskutieren.
Engagement für die Schöpfung
Am Samstag, den 15. November 2025, fand in Verona das Treffen des Umweltnetzwerks statt, eine Veranstaltung an der junge Aktivisten, die sich für Themen wie Klimagerechtigkeit, Nachhaltigkeit und die Bewahrung der Schöpfung engagieren, teilgenommen haben.
Die Initiative, die von der nationalen Referentin Annette Brünger geleitet wurde, wird vom Lutherischen Weltbund (LWB) unterstützt, der seit Jahren die Beteiligung junger Menschen an den drängendsten ökologischen und sozialen Herausforderungen fördert.
Der Tag brachte junge Menschen und andere Interessierte aus verschiedenen Gemeinden Italiens zu einem Austausch, einer Fortbildung und einer spirituellen Begegnung zusammen. Das Ziel: eine christliche und lutherische Vision von ökologischer Verantwortung zu entwickeln und neue lokale Projekte für Klimagerechtigkeit zu entwerfen.

Ein Treffen zum Austausch und zur Inspiration
Das Programm umfasst Workshops, generationsübergreifende Dialoge, praktische Aktivitäten und biblische Reflexionen zum Thema Bewahrung der Schöpfung.
Die Teilnehmer tauschten Erfahrungen und Ideen aus, die in ihren Gemeinden entstanden sind, und erkunden die Rolle als aktive Kirche im ökologischen Wandel.
Das Umwelt-Netzwerk bestätigt sich damit als einer der bevorzugten Orte, an denen junge Menschen sich frei über klimatische und soziale Herausforderungen austauschen und ihre Kreativität, ihre Kompetenzen und ihren Wunsch, etwas zu bewirken, bündeln können.
Die Ausschreibung für Jugendprojekte zur Klimagerechtigkeit
Das Treffen in Verona stand in direktem Zusammenhang mit der Ausschreibung der Lutherischen Weltföderation zur Finanzierung von Jugendprojekten zum Thema Klimagerechtigkeit.
Laut Elena Cedillo, Direktorin des Programms für Klimagerechtigkeit des Lutherischen Weltbundes, müssen die Kirchen
„die Leidenschaft und Kreativität junger Menschen nutzen, um eine der drängendsten Herausforderungen unserer Zeit anzugehen: den Klimawandel. Die Ideen junger Menschen und ihre gezielten Aktionen sind entscheidend für den Aufbau einer nachhaltigeren und gerechteren Zukunft.“
Von 2020 bis 2024 hat der Weltbund dank des Beitrags junger lokaler Führungskräfte bereits 88 Projekte in 47 Ländern unterstützt.
Der Bund nimmt außerdem mit einer eigenen Delegation aktiv an der COP 30 in Belém (Brasilien) vom 10. bis 21. November teil. Zu dieser Delegation gehört auch Simon Harder vom Umweltnetzwerk der CELI, der auch das vom LWB finanzierte Projekt beantragt hat.
Eine Kirche, die begleitet und unterstützt
Das heutige Treffen zeigt, wie lutherische Gemeinschaften – auch in Italien – zu Orten werden können, an denen die Bewahrung der Schöpfung Teil des christlichen Zeugnisses ist.
Verona war Gastgeber eines Tages, der Netzwerke, Beziehungen und Kompetenzen stärkt und junge Menschen dazu einlädt, Visionen und Ideen in konkrete und verantwortungsvolle Handlungen umzusetzen.