Das Frauennetzwerk

Das FrauennetzwerkLogoFNW2 der ELKI entstand 1999 in Venedig auf Initiative der damaligen Synodalpräsidentin Bärbel Naeve, in
Zusammenarbeit mit der WICAS – Vertreterin für Westeuropa Dr. Brigitte Enzner-Probst und unterstützt durch die Leiterin der Frauenarbeit des Gustav-Adolf-Werkes, GAW in Deutschland Gisela Schäfer. Gründungsmitglieder waren je 2 Delegierte aus 12 Gemeinden. Es dient dazu, die Entwicklung der Frauenarbeit in den Gemeinden zu fördern und die Gemeinschaft der ELKI durch gegenseitigen Besuch und Austausch zu stärken. Die  Aktivitäten des FNW stehen allen Frauen offen. Es organisiert Seminare, Vorträge und Frauenfrühstücke und fördert
die Weiterbildung. Die Idee des Weltgebetstags zu verbreiten und zweisprachiges Vorbereitungsmaterial zur Verfügung zu stellen, ist  ein besonderes Anliegen und wird durch eine dafür zuständige Sonderdelegierte erfüllt.

Ein Schwerpunkt ist die Ökumene, so entsendet das Frauennetzwerk beispielsweise eine Vertreterin in das Nationalkomitee der FDEI (Federazione delle donne evangeliche in Italia). Großer Wert wird  auf  den Kontakt zum Frauensekrätariat des Lutherischen Weltbundes (WICAS) mit Sitz in Genf gelegt. Für die innere Organisation hat es sich eine Geschäftsordnung gegeben.
Das Frauennetzwerk ist in 4 Regionen aufgeteilt, die jeweils von einer Regionalreferentin koordiniert werden.  Alle 2 Jahre findet eine Nationalkonferenz statt, zu der aus jeder Gemeinde 2 Delegierte eingeladen sind. Alle 4 Jahre werden während dieser Versammlung die Ämter durch Wahl neu besetzt. Das FNW ist als  Werk der ELKI im Statut verankert und mit einem Haushaltsetat ausgestattet. Die Nationalreferentin hat Sitz und Stimme in der Synode.

 

Das Frauennetzwerk unsere Kirche ist Mitglied der „Federazione delle Chiese Evangeliche in Italia“ (FDEI) und setzt sich gemeinsam mit ihr auch für Initiativen ein, die die Gewalt gegen Frauen und Kinder überwinden möchten.

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Eine Initiative ist „Donnerstag in Schwarz“, die von der Konferenz Europäischer Kirchen vorgeschlagen (KEK) wurde; wir schließen uns der Initiative an und möchten sie gerne auch in unseren Gemeinden bekannt machen. Als zusätzliche Information legen wir den Brief der Präsidentin der FDEI, Pfr.in Gabriele Lio bei.

Renate Zwick

 

Im März 2019 wurde das “Osservatorio interreligioso sulle violenze contro le donne” (OIVD) gegründet. Auch eine Vertreterin des Frauennetzwerkes der ELKI war bei der Gründung dabei. Unter dem link www.oivd.it können viele Informationen zu dieser Initiative nachgelesen werden.