2. Sitzung der XXIII. Synode der ELKI 29.04.- 01. 05. 2021 - Chiesa Evangelica Luterana in Italia

2. Sitzung der XXIII. Synode der ELKI 29.04.- 01. 05. 2021

„Bestand, Wandel, Zukunft – Die Barmherzigkeit als Verantwortung der Kirche“
Online
Ehrengast LWB Generalsekretär Pfarrer Martin Junge
Übertragung offen auch für nicht Synodale
Thematische Arbeitsgruppen:
Gender, Digitalisierung, Jugendarbeit, Umwelt, Aufarbeitung Coronazeit, Diakonie

Bestand, Wandel, Zukunft

 „Seid, werdet barmherzig, wie euer Vater barmherzig ist.“

Barmherzigkeit ist die Jahreslosung für das Jahr 2021 und Barmherzigkeit wird auch im Zentrum der 2. Sitzung der XXIII. Synode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Italien stehen. „Bestand, Wandel, Zukunft – Die Barmherzigkeit als Verantwortung der Kirche“ lautet das Thema der Synode.

„Im Blick nach vorne ist Vieles offen in der derzeitigen schwierigen Situation der Pandemie“, erklärt der Dekan der ELKI, Heiner Bludau, die Wahl des Themas. „Das gilt auch für unsere Kirche. Darüber nachzudenken ist ein wichtiger Teil der Tagesordnung. Und dazu gehört auch die Frage, welchen Beitrag wir leisten können für den weiteren Weg der gesamten Gesellschaft.“ Kirche, so der Dekan, sei aber nicht nur eine gesellschaftliche Institution. „Sie ist die Gemeinschaft derer, die an den dreieinigen Gott glauben.”

Das Synodal-Präsidium, Wolfgang Prader und seine Stellvertreterin Ingrid Pfrommer, hat gemeinsam mit dem Konsistorium der ELKI nach reiflicher Überlegung entschieden, die Synode nicht in Präsenz, sondern online abzuhalten. So wird zwar die Möglichkeit zur persönlichen Begegnung außerhalb der Sitzungen fehlen, aber dafür ist die Synode nicht nur allen Mitgliedern der Kirche, die in 15 Gemeinden über ganz Italien vom Brenner bis Sizilien verteilt sind, sondern auch allen Interessierten, die sich anmelden (unter www.chiesaluterana.it), erstmals online von ihrem jeweiligen Aufenthaltsort aus zugänglich.

„Die Pandemie bestimmt die Vorbereitungen für die diesjährige Synode“, betont Synodalpräsident Wolfgang Prader. Technische Möglichkeiten müssen ausgelotet, Plattformen geprüft und getestet werden, um einen geregelten Ablauf für die Synodalen gemäß den Satzungen gewährleisten zu können. „Ich hoffe und wünsche uns für die diesjährige Synode, dass wir es schaffen werden auch online, für uns wichtige Themen und Anliegen intensiv zu diskutieren und so gute und zukunftsweisende Entscheidungen treffen zu können.“

Ehrengast der 2. Sitzung der XXIII. Synode ist am Freitag, 30. April, der General-Sekretär des Luther Weltbundes, Martin Junge. Von seinem Vortrag, ebenso wie von den sechs Arbeitsgruppen, die am zweiten Tag der Synode, Freitag, 30. April, zu den Themen Gender; Digitalisierung; Jugendarbeit; Umwelt; Aufarbeitung Coronazeit sowie Diakonie abgehalten werden, erwartet sich die Evangelisch-Lutherische Kirche in Italien wichtige Impulse.

Erst sechs Monate zuvor, vom 9. bis 11. Oktober 2020 hat die 1. Sitzung der XXIII. Synode mit mehrmonatiger Verspätung in Rom in Präsenz stattgefunden, auf der das neue Synodal-Präsidium mit Wolfgang Prader als Präsident und Ingrid Pfrommer als Vizepräsidentin gewählt worden ist.

Komplizierte Zeiten für die Menschen und komplizierte Zeiten für die Kirche, der es gelungen ist, unter Achtung aller Pandemie-Einschränkungen, die Gläubigen in diesen von Angst, Trauer und Einschränkungen gezeichneten Monaten seelsorgerisch zu begleiten. Neue Wege haben sich aufgetan, alte sich verschlossen. Eines der wichtigen Themen der Synode, neben Gender und Digitalisierung wird die Verarbeitung der Coronavirus-Pandemie sein. Barmherzigkeit ist hierbei ein wichtiger Aspekt!

nd

Foto: Wolfgang Prader