Die ELKI hilft den Opfern vom Morandi-Brücke Zusammenbruch

ELKI Gemeinde Genua finanziert Auto für Krankentransport

Am 14. August 2018 stürzte in Genua kurz vor Mittag die stadtdurchquerende Morandi-Autobahnbrücke ein und riss nicht nur 43 Menschen in den Tod, sondern auch eine Stadt entzwei. Hunderte von Menschen wurden (zumindest zeitweise) ihrer gewohnten Umgebung beraubt. Die Evangelisch-Lutherischen Gemeinde in Genua nimmt sich jener Menschen an, die auch 15 Monate nach dem Unglück und voraussichtlich für die gesamte Zeit des Wiederaufbaus der Brücke unter den Folgen dieser Katastrophe zu leiden haben. Die Bewohner der umliegenden Viertel, darunter viele sozial schwach gestellte, bedürftige und alte Menschen, sind zum Teil bis heute in Notunterkünften untergebracht und haben immer noch große Schwierigkeiten, die jenseits der Brücke gelegenen Stadtteile zu erreichen. Die ELKI-Gemeinde Genua hat mit Mitteln aus dem 8xMille Steuerfond  ein für den Transport von Kranken und Behinderten ausgestattetes Auto finanziert und stellt dieses dem Roten Kreuz Genua zur Verfügung, um während der Zeit des Wiederaufbaus der Brücke bedürftigen Menschen einen problemlosen Transport zu den Krankenhäusern und Ambulatorien der Stadt zu gewährleisten.

Das Rote Kreuz Genua stellt das erforderliche Personal für die Begleitung der Personen, die diesen Dienst in Anspruch nehmen und kümmert sich um die notwendigen Konventionen mit den betreffenden Krankenhäusern. Nach Wiederherstellung der Brücke und der Verkehrswege innerhalb der verschiedenen Stadtviertel, so die Vereinbarung zwischen der Evangelisch-Lutherischen Gemeinde und dem Rotem Kreuz, kann das Fahrzeug auch für andere Zwecke eingesetzt werden. Der Wagen, ein Dacia Sandero, trägt neben dem Symbol des Roten Kreuzes auch das Logo der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Italien.

Am 15. November um 16 Uhr wird das Auto in Genua am Sitz des Roten Kreuzes, Corso Aldo Gastaldi, 11/5  feierlich übergeben

 

nd