Die 4. Sitzung der XXII. Synode der ELKI: Glauben und Handeln – Fede e Futuro

Die 4. Sitzung der XXII. Synode der ELKI in Rom,  25. – 28. April 2019 

Dekan Heiner Bludau: Agenda 2030 und Verantwortung der Kirche in der Gesellschaft

Agenda 2030, der Zustand der Welt, die Frage „Wie geht es überhaupt weiter“, die Verantwortung der Kirche, einer kleinen Kirche in der Gesellschaft – das sind einige der Themen, auf die sich der Dekan der Evangelisch-Lutherischen Kirche, Heiner Bludau auf der kommenden 4. Sitzung der XXII. Synode in Rom Impulse und Antworten erhofft.

Es wird bei der Synode 2019 vor allem um einen Blick nach vorne gehen, betont Heiner Bludau. Auch wenn das 70jährige Bestehen der ELKI sich wie ein roter Faden durch das Programm der Synode zieht, sollen es nicht mehr als nur kurze Rückblicke sein, Nostalgie darf keinesfalls von den Herausforderungen der Zukunft ablenken.

Der Blick nach vorne, einerseits besorgt, andererseits getragen von Gottvertrauen, bezieht sich nicht nur auf die Evangelisch-Lutherische Kirche und ihre Zukunft, auch wenn dies sicher auch auf einer Synode zur Debatte steht. Es braucht einen weiten Blickwinkel angesichts des Zustands der Welt, angesichts der Globalisierung, die aus der Welt zwar nicht ein Dorf aber doch etwas gemacht hat, was uns alle betrifft. In der Agenda 2030 sieht Dekan Heiner Bludau einen thematischen Leitfaden auch für die ELKI. Kampf gegen Hunger, Armut und soziale Ungerechtigkeit, Maßnahmen gegen den Klimawandel und damit Verantwortung für die Schöpfung, die Förderung friedlicher und inklusiver Gesellschaften, der verantwortliche Umgang mit Wasser und anderen Ressourcen, die Geschlechtergleichheit, hochwertige Bildung, Gesundheit und Wohlergehen – 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung, die der wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Dimension in ausgewogener Weise Rechnung tragen. Glauben und Handeln – Fede e Futuro, so Dekan Bludau, das heißt für mich in erster Linie, „Was können wir tun?“. Als Christen und als Bürger.

nd