“Die Immigrationspolitik…ein Thermometer für den Grad an Demokratie und die Einhaltung der Menschenrechte in einem Staat… Unsere Kirchen müssen wachsam bleiben und die Protagonisten in der Verteidigung der Rechte eines jeden werden.”
Der Dienst für Flüchtlinge und Einwanderer – DFE (Servizio Rifugiati e Migranti – SRM) ist ein Dienst der evangelischen Kirchen, der 1984 entstanden ist, um innerhalb der Kirchen und in der Gesellschaft insgesamt Informationen über Themen wie Immigration, Asyl, Rassismus, Diskriminierung und Interkulturalität zu verbreiten und um auf Themen wie diese zu sensibilisieren. Der Dienst soll die Rechte der Einwanderer und Flüchtlinge schützen und diese Menschen in ihrem sozialen und kulturellen Integrationsprozess in unserem Land unterstützen.
Die Aktivitäten werden vor allem mit 8 per mille-Geldern der Waldenser Kirche, der Evangelischen Lutherischen Kirche in Italien (ELKI) und der Union der Kirchen der Siebten-Tags-Adventisten finanziert. Die Hauptaufgaben des DFM sind die Folgenden: 1) Information und Sensibilisierung auf Themen wie Immigration, Asyl, Rassismus, Diskriminierung und Interkulturalität, sowie Sensibilisierung auf Themen wie diese; 2) Politischer Druck und Verteidigung der Rechte; 3) Soziale und kulturelle Integration; 4) Arbeit mit den Kirchen; 5) Projekte zu bestimmten Themen.
Information und Sensibilisierung auf Themen wie Immigration, Asyl, Rassismus, Diskriminierung und Interkulturalität
Der DFE setzt sich dafür ein, dass korrekte Informationen über Einwanderung verbreitet werden und versucht die Kirchen, und durch diese die ganze Gesellschaft, auf Themen wie diese zu sensibilisieren.
Der Dienst organisiert Seminare und Tagungen zu diesen Thematiken und zu ordnungsmäßigen Bildungs- und Weiterbildungskursen, die sich an Volontäre und Arbeiter dieses Bereiches wenden.
Politischer Druck und Verteidigung der Rechte
Der DFM setzt sich auf lokaler, nationaler und europäischer Ebene für die Förderung einer richtigen Politik und Gesetzgebung auf dem Gebiet der Immigration, dem Asyl und der Diskriminierung ein, indem er eng mit allen auf diesem Gebiet tätigen Vereinigungen, Gewerkschaften und ökumenischen Einrichtungen zusammenarbeitet.
Gespräche mit den Institutionen und die Teilnahme an nationalen Gesprächsrunden zur Immigration und zum Asyl stellen einen grundlegenden und vorrangigen Aspekt der Arbeit des DFM dar.
Soziale und kulturelle Integration
Der DFM fördert Integrationsprogramme, indem er Beratungsstellen und sozio-legale Orientierung für Einwanderer und Flüchtlinge zur Verfügung stellt.
Der DFM bevorzugt eine ganzheitliche Umgangsweise mit der Person, indem er sich die Bedürfnisse, Erwartungen und Lebensperspektiven der Einwanderer und Flüchtlinge vor Augen hält.
Die Hauptmaßnahmen sind:
- Hilfe und Beratung zu verschiedenen Diensten im Land
- Hilfe bei der Erledigung Bürokratischer Angelegenheiten
- Italienisch- Sprachkurse und spezielle Kurse für einwandernde Frauen
- Hilfsprojekte für das Studium
- Hilfsprojekte für die Unterkunft
Arbeit mit den Kirchen
Der DFM versucht die tägliche Arbeit der Kirchen mit den Einwanderern und Flüchtlingen zu unterstützen, indem er ihnen Infor
mationen und spezielle Beratung zur Verfügung stellt, Treffen und Bildungsseminare organisiert, die Kirche aktiv in verschieden Aktivitäten des DFM mit einbezieht und die Entstehung von Netzwerken im Land fördert.
Die Nachfragen von Seiten der Kirchen treiben die Arbeit des DFM stets voran: Sie stellen Fragen zu dringenden aktuellen Themen und helfen ihm politischen Druck auszuüben und stärken die Arbeit zur Verteidigung der Rechte in nationalen und europäischen Institutionen.
Projekte zu bestimmten Themen
In enger Zusammenarbeit mit der churches’ commission for migrants in Europe (CCME), entwickelt der DFM europäische Projekte zu spezifischen Themen, mit besonderer Aufmerksamkeit für die Thematik des Menschenhandels, der heute eine der brutalsten und dramatischsten Menschenrechtsverletzungen darstellt.
Finanzierung
Die Aktivitäten werden vor allem mit Geldern von 8 per mille der Tavola Valdese, der Evangelischen Lutherischen Kirche in Italien (ELKI) und der Unione delle Chiese Cristane Avventiste del Settimo Giorno finanziert.
Öffnungszeiten des Beratungsschalters in Rom:
Montag – Mittwoch
10:00-12:30 Uhr
Hier erreichen Sie uns:
Servizio Rifugiati e Migranti
Federazione delle Chiese Evangeliche in Italia
Via Firenze 38
00184 Roma
Tel. 06/48.90.51.01
Fax 06/48.91.69.59
E-mail: servizio rifugiati e migranti



