Otto per mille und die ELKI
Für die Verteilung der finanziellen Hilfsmittel, die der italienische Staat unserer Kirche zur Verfügung stellt, ist die Synode verantwortlich. Ihre Zusammensetzung aus Vertretern aller Gemeinden zwischen Sizilien und Alto Adige, Laien wie Pfarrer, garantiert eine Anpassung an die lokalen und nationalen Bedürfnisse. Es entspricht der lutherischen Theologie den lokalen Gemeinden in erhöhtem Maße Eigenverantwortung zuzusprechen, deshalb steht ihnen etwa 60% der Gesamtsumme zur Verfügung. Die Kirchenvorstände der Gemeinden entwickeln Projekte oder beteiligen sich an Initiativen karitativer, gemeinnütziger oder kultureller Art. Das kann die Förderung von jungen Schriftsteller (Neapel), das Angebot von Frühstück für Arme (Rom) oder die Urlaubsseelsorge bedeuten. Die restlichen 40% vertraut die Synode dem Konsistorium zur Verwaltung auf der nationalen Ebene an. Denn keine Gemeinde könnte alleine das Sozial- und Schulzentrum am Golf von Neapel oder die ökumenisch-theologische Aktivität des Melanchthon Zentrums betreuen. Bei nationalen Projekten oder Katastrophenfällen wird mit der FCEI (Verbund Evangelischer Kirchen in Italien) zusammengearbeitet, im besonderen Maße wird deren Hilfsdienst für Immigranten von der ELKI unterstützt.
Für Projekte im Ausland kann unsere Kirche auf internationale Partner vertrauen, wie den Martin Luther Bund, den Lutherischen Weltbund oder das Gustav-Adolf-Werk, die mit Ihren Projekten für eine sorgfältige Verwendung der Gelder garantieren.
Einen Überblick zur derzeit von der Synode beschlossenen Aufteilung kann der jährliche Abschlussbericht geben. Zur Zeit existieren die Informationen über die Verteilung der Otto-per-Mille Gelder nur auf Italienisch.
Um diese einzusehen besuchen Sie bitte diese Seite.
Mit dem Otto per mille möchte die ELKI:
· Einen konkreten Beitrag in den Breichen der sozialen Hilfe, der Mission und der Kultur leisten
· Die eigene Präsenz im religiösen und kulturellen Kontext in Italien erhalten und fördern
· Im italienischen Raum auf dem Fundament seiner Grundwerte wirken: Gewissensfreiheit, Lektüre und Studium der Bibel, aktive Teilnahme am sozialen und kulturellen Leben im Zeichen des Pluralismus


